20 Mai 2011 - 19:30

Der Generalsekretär der Arabischen Liga hat erklärt, dass die Demokratie fordernde Bewegung in den arabischen Ländern nicht gestoppt werden kann.

  Laut der heutigen Ausgabe der Financial Time sagte Mussa, dessen Amtszeit in Bälde ausläuft und der als ein wichtiger Anwärter für das Präsidentenamt in Ägypten gilt: Der Wunsch nach einer Einstellung der Demokratie fordernden Bewegung ist nicht mehr aufzuhalten. Dennoch trachten die Herrscher-Regime weiter nach einer Bekämpfung dieses Phänomens. Bei einem Interview mit dieser Zeitung sagte Amr Mussa: Keinem Regime wird es gelingen, den Ruf der Menschen im arabischen Raum nach Reformen aufzuhalten. Dies ist ein nicht mehr zu stoppender Prozess, so der Politiker. Wie Mussa weiter erklärte, wird es den gegenwärtigen Nahen Osten im nächsten Jahr nicht mehr geben. Der frühere ägyptische Außenminister im Mubarak-Regime gilt nun als wichtigster Konkurrent bei den künftigen Präsidentenwahlen in Ägypten, die Ende des Jahres stattfinden sollen.